Erkrankungen des Bewegungsapparates am österreichischen Arbeitsmarkt
Erkrankungen des Bewegungsapparates sind die häufigste Ursache für Krankenstände und Frühpensionierungen in Österreich. Angesichts der Überalterung der Gesellschaft ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in Zukunft weiter verstärken wird. Eine Entwicklung, die sowohl für den Einzelnen als auch für die Volkswirtschaft weit reichende Folgen haben wird, falls nichts unternommen wird.
Im Rahmen der paneuropäischen Studie “Fit for Work” wurde der Einfluss von rheumatischen Erkrankungen* auf das Arbeitsleben tausender österreichischer Arbeitnehmer sowie auf die Volkswirtschaft untersucht. Beleuchtet wurden der Zusammenhang zwischen Arbeit und rheumatischen Beschwerden, das allgemeine Verständnis von Rheuma unter Ärzten, Arbeitgebern und Behörden sowie die Qualität der bestehenden Behandlungsmöglichkeiten.
Tenor der Untersuchung: Arbeitslosigkeit wirkt sich negativ auf den Verlauf von Rheuma aus. Die aktive Eingliederung ins Berufsleben hingegen fördert maßgeblich die Genesung und ist darüber hinaus im Sinne der gesamten Volkswirtschaft. Damit Österreich international wettbewerbsfähig bleibt, ist es dringend notwendig, die Bevölkerung quer durch alle Altersgruppen bei guter Gesundheit und aktiv zu erhalten. Der Frühbehandlung von Rheuma kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Sie ist der Schlüssel um sicherzustellen, dass Rheuma-Patienten a) ihre Jobs beibehalten b) die Qualität ihres Arbeitslebens und ihren Beitrag zur Gesellschaft optimieren und c) den Zugang zum Arbeitsleben aufrechterhalten können.
Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die zentralen Ergebnisse der Studie.
Download Fit for Work Report (PDF)
*Rückenschmerzen und berufsbedingte Erkrankungen der oberen Extremitäten sowie rheumatoide Arthritis (RA) und Spondylarthropathie (SpA)
